Theologe, Psychotherapeut, in der Hospizbewegung tätig
Der Tod eines vertrauten Menschen wird von Angehörigen und Nahestehenden meist als tiefgreifender Verlust und schmerzvoller Einschnitt in die eigene Lebensgeschichte erfahren. Die entstandene Lücke löst Ängste und viele Fragen aus. Allzu oft fühlt sich der/die Trauernde trotz Beistands allein. Wie können die Wunden des Verlustes und der Trauer heilen? Gemeinsam suchen wir nach Wegen der Hoffnung. Der geschützte Raum der Gruppe und die unterstützende Begleitung sollen helfen, persönliche Schritte auf dem Weg der Verarbeitung zu gehen. In jedem betroffenen Menschen schlummern dabei Kraftquellen von Trost und Zuversicht. Es sind Quellen für eine neue, lebenswerte Zukunft, die geschenkt wird, wenn wir miteinander durch die Trauer hindurchgehen.